EUTER im Wandel

Mit der sozialen Skulptur EUTER – einem Heißluftballon in Form eines Kuheuters – gelingt es der Künstlerin Barbara Anna Husar, ein Muster der bewussten Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt in den Himmel zu zeichnen. Das Euter – als Synonym für Weiblichkeit und Urquelle alles Nährenden – wird dabei aus seinem gewohnten Kontext gelöst. Es dient als Metapher für Nachhaltigkeit und setzt zukunftsweisende Impulse für neue Lösungsansätze aus dem Wachstumszwang unserer gegenwärtigen Ökonomie hin zu einer höheren Wertschätzung der Balance zwischen Mensch und Natur.

Milch, als Bindeglied unserer regionalen Kulturtechniken, wird zum Indikator für integratives Wirtschaften. Vier Alpenländer und vier Grenzen überbrückend – Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Deutschland – werden mit dem EUTER neue Sichtweisen und Wertewandlungen in den Himmel gezeichnet.

Mutterschiff für eine Reihe an EUTER-Erhebungen im Jahr 2020 wird das Frauenmuseum Hittisau sein. Im Rahmen der Ausstellung „GEBURTSKULTUR. vom gebären und geboren werden“ wird der Ballon als Himmelszeichen auf gesellschaftliche Transformationen hinweisen und dem natürlichen Zugang zu aktuellen Themen wie Klimaveränderungen, nachhaltige Landwirtschaft und ressourcenschonendes Wirtschaften eine höhere Sichtbarkeit schenken.

Die EUTERerhebungen sind performative Expeditionen zur Geburt neuer Sichtweisen in Bezug auf unser globales Zusammenwirken.


Wir
Verein Goldenes Euter
Barbara Anna Husar: Initiatorin und Präsidentin
Renate Adadevoh: Vizepräsidentin
Ingrid Schneider: Kassierin

Elmar Bertsch: Gremium, Dokumentation, Archiv
Maximilian Hutz: Galerist der sozialen Skulptur
Nadja Manser-Nussbaumer, Eugène Nussbaumer, Othmar Pircher: Piloten

Pilot Nadja Manser-Nussbaumer


Danke

Frauenmuseum Hittisau, Impulse Stiftung, H.E.M. Stiftung, WalserHerbst, Getzner Textil, Schroeder Fire Ballons, Historische Schifffahrt Bodensee, Vorarlberger Ballonfahrer, Ballonclub Alpenrheintal, Galerie Maximilian Hutz